24. Februar 2024
Über uns

Hashimoto

Ich, Christiane, habe Hashimoto. Diese Autoimmunerkrankung hat mich als Kind und Jugendliche nie wirklich gestört: Ich konnte quasi essen, so viel ich wollte, ohne zuzunehmen und hatte immer viel Energie. Ursache dafür ist eine Fehlfunktion der Hirnanhangsdrüse, die der Schilddrüse sagt, wie viele Hormone sie ausschütten soll: Bei mir waren es zu viele!

Das hat dann dazu geführt, dass meine Schilddrüse einen „Speicher“ angelegt hat, was zur Kropfbildung führt. Daher wurde mir die Schilddrüse Mitte der 90er Jahre entfernt. Die Hormone führe ich seit dem medikamentös zu, was sehr gut funktioniert. Nur das Problem ist nach wie vor da: die Autoimmunerkrankung ist nach wie vor da.

Das bedeutet, dass sich (auch) mein Körper mit anderen Symptomen beschäftigt: Schon immer hatte ich schaumigen Reflux in der Speiseröhre, dann kamen Ende der 2010er Jahre Gelenkschmerzen, wie man sie von Arthritis kennt, dazu. Zeitweilige konnte ich nicht einmal eine Wasserflasche öffnen. Und als dann ein stark juckender Hautausschlag dazukam, war ich vollends verzweifelt.

Aber zum Glück hatte meine Hautärztin eine Idee: Der Ausschlag könnte eine durch Hashimoto ausgelöste Gluten-Allergie und der Reflux eine Kuhmilch-Eiweiß-Allergie sein. Und so ist es, denn mit der Diagnose hat mein Mann Henrik noch am selben Abend aller Allergene aus der Küche und damit aus unserem Essen verbannt. Seit dem geht es mir beim Dinner@Home wieder hervorragend – ohne die Auswirkungen der Allergene.

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